Das Leben auf ABAKKANA

Die ABAKKANER leben in kleinen Dorfgemeinschaften, die sich vollkommen harmonisch in die Landschaft einfügen – fast wie Perlen. Alles grünt und blüht, Bienen summen über die Wiesen und sind eifrig bemüht, die Abakkaner mit köstlichem Honig zu versorgen.

Da gibt es kristallklare Quellen, Bäche und Seen, die vor Lebensenergie nur so strotzen. Phantastisch angelegte Gemüse-, Kräuter- und Obstplantagen, die anmutig, fast schon künstlerisch ineinander verwoben sind – alles ist gesund und kräftig. Die Obstbäume lächeln förmlich und können es gar nicht erwarten, den Abakkanern ihre Früchte zu schenken. Die weiten Ebenen sind äußerst fruchtbar, exakt parzelliert und werden durch künstlich angelegte Kanäle mit ausreichend Wasser versorgt. Dadurch sind sogar zwei Ernten jährlich möglich.

Die Abakkaner wohnen in schnuckeligen, flachen Hütten. Geschwungene, verspielte und individuelle Formen, wohin du nur blickst. Keine Mauer und kein Zaun stört das Gesamtbild, alles fließt und wogt ineinander über. Seltsame kleine Apparate, die mit Hilfe der Auftriebsenergie von Wasser, seltsamen, kleinen, mit einem Gas gefüllten Bällchen und mechanischen Elementen Strom erzeugen, versorgen alles mit Energie. Natur und ausgefeilteste Technik sind aufs Genialste miteinander verbunden und harmonieren perfekt.

Überall lachen die Abakkaner, machen Musik, singen, säen, ernten, bereiten die köstlichsten Speisen füreinander und treffen sich allabendlich in der Dorfmitte. Dort werden Feuerzauber von Magicus entfacht, Cantus, der Musiker, lässt traumhafte schöne Melodien erklingen, überall Leckereien und Köstlichkeiten, und die Kinder lauschen mit großen, glänzenden Augen dem Geschichtenerzähler, der von Sternenwesen, Engeln, Kometengeistern und Sonnenkönigen zu berichten weiß. Auch spielen Jung und Alt viel miteinander, wobei es sich hier um wirkliches Spielen handelt. Spiele, bei denen es keine Verlierer gibt, sondern alle, die am Spiel teilnehmen, gewinnen. Sie lachen und amüsieren sich göttlich.

Die Natur wird rege bewandert und die Abakkaner besuchen mystische Orte, wo es vor Spannung und Geheimnissen förmlich knistert. Kristallgrotten, die beim Betreten das Bewusstsein zu höheren Sphären aufschwingen lassen und unterirdische Labyrinthe, die mit den seltsamsten Wesen und Lichterscheinungen ihre Aufwartung machen. Auch haben die Abakkaner sehr engen Kontakt zur Tierwelt, die keinerlei Scheu zeigt, denn die Tiere wissen, dass die Abakkaner sie als Seelengefährten begreifen und dementsprechend achten.

Alle sind beschäftigt, aber niemand muss arbeiten – jeder tut das, was er kann. Gerne, fröhlich und für die anderen. Es gibt weder Müll noch Umweltbelastung, alles ist so organisiert und konzipiert, dass solch negative Dinge nicht in Erscheinung treten. Rohstoffe kommen in einen hundertprozentigen Wiederverwertungskreislauf, der Erde wird nichts genommen, was nicht unbedingt nötig ist. Die Abakkaner wissen alle, dass Mutter Erde ein bewusstes Lebewesen ist, dass sie ihre Kinder versorgt, verwöhnt und liebt. Und dieselbe Liebe bekommt sie auch von allen Abakkanern jeden Tag geschenkt. Es gibt keine Stürme, Dürren oder Überschwemmungen, die Innenseite der Mutter Erde sorgt perfekt bis ins kleinste Detail für ihre Kinder, ihr gehorchen die Kräfte der Natur, sie kann das – denn sie ist mächtig!

Die Kinder werden spielerisch unterrichtet und die Kleinen können gar nicht genug davon bekommen. Jedes Kind wird als einzigartiges Geschöpf betrachtet und nur die individuellen Fähigkeiten werden gefördert. Diese Fähigkeiten sind auch seltsamerweise von Natur aus genau so gestreut, dass immer für alle Bereiche gesorgt ist. So gibt es begeisterte Handwerker und Techniker, Kunstmaler, Landwirtschaftgenies, Musiker, Heiler, Kräuterexperten, Geschichtenerzähler, Wunschformulierer und -erfüller, Komiker, Schauspieler, Architekten, Zauberer und sogar einen Druiden namens Magicus…

Alles ist ein vollkommen natürliches, harmonisches Geben und Nehmen. Ohne Neid, Hektik oder sonstigen negativen Dingen. Zwischen den Abakkanern findet stets ein wohl organisierter, reger Austausch statt und sie sind überall herzlich willkommen. Das Abakkana ist föderalistisch aufgebaut, alle sind für alle da. Regiert wird ohne Hierarchie, lediglich durch Bürgerräte, dessen Sprecher Orares ist.

Auch haben die Abakkaner erstaunliche Fähigkeiten wie Telepathie. Sie können sich über beliebige Distanzen rein per Gedankenkraft verständigen. Auch mit dem Tier-, Mineral- und Pflanzenreich wird in einer besonderen telepathischen Art und Weise rege kommuniziert. Es gibt keine Krankheiten, ja sogar Knochenbrüche werden mit Hilfe der bloßen Hände blitzschnell durch magnetische Striche wieder zusammengefügt.

Und das Unglaublichste ist, wenn ein Körper nach einem langen, glücklichen und erfüllten Leben seinen Dienst erfüllt hat, dann kann die Seele des Abakkaners, der ihn bewohnt, selbst den Zeitpunkt bestimmen, wann sie ihn verlässt. Die Abakkaner sind nämlich direkt mit dem Kosmos verbunden und wissen genau, wo sie nun hingehen dürfen. Sie sind in diesem Augenblick von einer Glückseligkeit erfasst, die mit Worten gar nicht zu beschreiben ist. Und ganz kurz nach diesem Ereignis klopft im Herzen einer Mutter eine neue Seele an und bittet um Einlass, denn auch diese Fähigkeit ist für die Abakkaner eine Selbstverständlichkeit. Wenn die Seele eines Abakkaners seinen Körper verlässt, wird dies mit einer großen Feierlichkeit verbunden und das ganze Dorf wohnt diesem Ereignis bei…

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ABAKKANA – Die Einweihung

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