Ein junger Schüler trat vor Tao-hsin und sprach:
„Ich will es verstehen und erfahren. Bitte hilf mir.“
Tao-hsin sagte: „In deiner Frage sprichst du von ‚ich‘ und von ‚es‘. Was bedeuten diese Worte? Beantworte mir meine Frage und ich beantworte dir deine.“
Der Schüler trat Wochen später wieder vor Tao-hsin und sagte: „‚ich‘ das ist mein Geist und ‚es‘ ist die ihn umgebende Welt.“
Tao-hsin erwiderte „Nein, das ist es nicht.“
Der Schüler trat Monate später vor Tao-hsin und sagte: „‚ich‘ und ‚es‘ sind eins: Es ist alles und doch nichts.“ Tao-hsin erwiderte: „Nein, das ist es nicht.“
Jahre später trat der Schüler vor Tao-hsin und bedankte sich herzlich für den Rat, den er vor Jahren erhalten hatte.
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